Votum und Begrüßung

Im Namen Gottes, des Vaters, des Schöpfers,

des Sohnes Jesus Christus, der unser und aller Welt Retter ist,

des Heiligen Geistes, der neues Leben schenkt. Amen

 

Ich freue mich Sie heute an diesem Ostermorgen begrüßen zu dürfen.

Die erste Liebe oder die Geburt eines Kindes, Rettung aus höchster Gefahr – es gibt Ereignisse, die erfüllen uns mit unaussprechlicher, tiefer Freude. Singen möchte man und jubeln oder man bekommt kein Wort heraus vor lauter Glück. Ostern ist das Urdatum der Kirche.

Die drei Frauen am Grab, die Jünger, denen der Auferstandene erscheint, und Maria Magdalena, sie können nach dem ersten Schrecken nicht schweigen: Jesus lebt! Die Liebe hat den Tod bezwungen. Er hat die letzte Macht über uns verloren. Jesu Auferstehung hat alles verändert. Mit ihm kommt Licht in unser Leben, und Leben in unsere Kirche. Darum brennt die Osterkerze und immer an Ostern wird sie neu entfacht.

Christ ist erstanden – Er ist wahrhaftig auferstanden. 

Psalm 118

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,

und seine Güte währet ewiglich.

Der Herr ist meine Macht und mein Psalm

und ist mein Heil.

Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten:

Die Rechte des Herrn behält den Sieg!

Die Rechte des Herrn ist erhöht;

die Rechte des Herrn behält den Sieg!

Ich werde nicht sterben, sondern leben

und des Herrn Werke verkündigen.

Der Herr züchtigt mich schwer;

aber er gibt mich dem Tode nicht preis.

Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit,

dass ich durch sie einziehe und dem Herrn danke.

Das ist das Tor des Herrn;

die Gerechten werden dort einziehen.

Ich danke dir, dass du mich erhört hast

und hast mir geholfen.

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,

ist zum Eckstein geworden.

Das ist vom Herrn geschehen

und ist ein Wunder vor unsern Augen.

Dies ist der Tag, den der Herr macht;

lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

O Herr, hilf!

O Herr, lass wohlgelingen!

Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Wir segnen euch, die ihr vom Hause des Herrn seid.

Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet.

Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!

Du bist mein Gott, und ich danke dir;

mein Gott, ich will dich preisen.

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,

und seine Güte währet ewiglich.

Psalm 118,1.14-29

Persönliches Gebet

Herr, lebendiger Gott! Du hast deinen Sohn vom Tode auferweckt und einen neuen Anfang in deiner Schöpfung gesetzt. Wir bitten dich: Öffne die Gräber, in denen wir gefangen sind, und wecke uns auf, damit wir dein Volk werden, das dir dient und dich lobt mit allen, die du schon zu dir gerufen hast. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

Lied EG 99 "Christ ist erstanden"

Christ ist erstanden

von der Marter alle;

des solln wir alle froh sein,

Christ will unser Trost sein.

Kyrieleis.

 

Wär er nicht erstanden,

so wär die Welt vergangen;

seit dass er erstanden ist,

so lobn wir den Vater Jesu Christ’.

Kyrieleis.

 

Halleluja,

Halleluja,

Halleluja!

Des solln wir alle froh sein,

Christ will unser Trost sein.

Kyrieleis.

Predigt

Dunkel war es noch, als sie sich auf den Weg machte zum Grab von Jesus. Die ganze Welt schien noch zu schlafen. Nur ein leises Windrauschen war zu hören. Es passte irgendwie zu ihrer Stimmung. Niedergedrückt war sie, sie konnte kaum den Blick heben. Die Augen waren ganz aufgequollen und rot, seit Tagen konnte sie nichts anderes als weinen. Doch jetzt schien nicht einmal mehr das zu gehen. Die Quelle der Tränen schien versiegt, so tief war ihre Trauer. Kein Wunder schien doch ihr ganzes Leben auf einmal vorbei zu sein. Alle Hoffnung, die sie in Jesus gesetzt hatte, sie war dahin. Sollte sie zurück in ihr altes Leben, zurück zu den Dämonen ihrer Vergangenheit, von denen er sie doch befreit hatte. Vielleicht sollte sie sich einfach neben ihn legen in das Grab, sie fühlte sich sowieso schon wie tot.
Dunkel war es noch, als sie sich auf den Weg machte zum Grab von Jesus. Die ganze Welt schien noch zu schlafen.
Weit war der Weg nicht, draußen vor der Stadt, da hatte man Jesus in eine Grabeshöhle gelegt. Ein schwerer Stein wurde davor gerollt. Sie wollte ihm nahe sein, selbst im Tod, dort vor seinem Grab knien, wie sie sonst immer zu seinen Füßen kniete und ihm zuhörte. Noch einmal seine Wärme spüren, seine Worte hören. Das wünschte sie sich. Doch da war dieser schwere Stein, der vor dem Grab lag, der auf ihrer Seele lag, der alles dunkel machte.
Dunkel war es noch, als sie sich auf den Weg machte zum Grab von Jesus. Die ganze Welt schien noch zu schlafen.
Dunkel ist es, wenn wir das Leid dieser Welt sehen. Vieles haben wir nicht in der Hand und meinen es doch. Das Leben, es hat oft so andere Regeln, als wir meinen. Da wird plötzlich ein junger Mann aus dem Leben gerissen, Krebs, ist die Diagnose, nichts mehr können die Ärzte, diese Götter in Weiß, für ihn machen, seine Frau mit dem erst ein Jahr alten Sohn, bleibt zurück. Um sie herum ziehen sich die Schatten zusammen, keine gemeinsame Zukunft mehr. 
Dunkel ist es, wenn wir das Leid dieser Welt sehen. Unzählige sind auf einmal krank, was hilft da? Das Gesundheitssystem, es ist überfordert, die Tageszeitungen voll mit Todesanzeigen. Die Priester, sie beerdigen, wie sonst Fabrikarbeiter, im Akkord.
Dunkel ist es, wenn wir das Leid dieser Welt sehen. Im Krankenhaus wurde Desinfektionsmittel gestohlen. Die Masken, die die Krankenschwestern und Pfleger, die Ärztinnen und Ärzte schützen sollen, sind auf einmal weg. Der menschliche Abgrund, die menschliche Selbstsucht scheint keine Grenzen zu kennen.
Dunkel ist es, wenn wir das Leid dieser Welt sehen. An der Grenze zu Griechenland, so kurz vor der EU, dem scheinbar gelobten Land, bleiben sie am Stacheldraht hängen. Die Hoffnungen auf ein besseres Leben, sie zerplatzen an den Spitzen der Grenzzäune. Tausende Menschen, mit nicht mehr als sie am Körper tragen, stehen da, brechen zusammen vor Erschöpfung. Müssen unter freiem Himmel kampieren, haben kein Dach, kein sauberes Wasser, keine Medizin. Haben scheinbar niemanden, der ihr Leid sieht und ernst nimmt.
Dunkel ist es, wenn wir das Leid dieser Welt sehen.
Dunkel war es noch, als sie sich auf den Weg machte zum Grab von Jesus. Und doch erkannte sie, etwas ist falsch. Der Stein, er ist nicht da, wo er hingehörte. Der Stein liegt neben dem Grab. Und da ist gähnende Leere. Ein schwarzes Loch in dem dunklen Felsen. Es schien ihr das letzte bisschen Kraft auch noch aus dem Körper zu ziehen. Was war nur? Wo war er? Wo war der Leichnam ihres Herrn?
Dunkel ist es, wenn unsere Hoffnungen zerstört werden. Dieses Mal funktioniert es bestimmt. Sie konnte doch einiges vorweisen. Einen ordentlichen Abschluss, sogar etwas Berufserfahrung. Zahlreiche Fortbildungen hatte sie besucht. War nicht einfach untätig, wie so viele. Die Ausschreibung der Stelle, sie schien wie die Faust aufs Auge zu passen. Sie konnte sich schon ausmalen, wie sie in das große Gebäude gehen würde. Da kam der Brief. Sie sah die Adresse der Firma. Mit zitternden Händen öffnet sie ihn. Die ersten Zeilen: Mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen … . Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft … . Gerne können Sie sich auch erneut auf weitere Stellen bei uns … . Wieder musste sie ihre Hoffnung begraben. Wie oft konnte sie das noch ertragen? Wann würde sie an der Last zerbrechen?
Dunkel ist es, wenn unsere Hoffnungen zerstört werden.
Dunkel war es noch, als sie allein da am Grab stand. Nicht einmal mehr die Kraft zum Umkehren hatte Sie. Das schwarze Loch, das leere Grab, es schien sie auszusaugen. 
Es fing an zu dämmern, ein rotes Leuchten wurde in der Höhe sichtbar. Die Sonne ging auf. Und das schwarze Loch, das leere Grab, es war nicht mehr leer. Da waren zwei, so fremdartig anders, so vertraut zugleich. Wer war es? 
„Warum weinst du, Frau?“ hört sie diese Stimmen, nicht männlich, nicht weiblich. Warm und herzlich und furchterregend zugleich. „Was soll diese Frage? Mein Herr ist verschwunden.“ Die Frage dieser beiden Gestalten, veränderten sie. Das erste Mal traute sie sich, ihre Verzweiflung hinauszurufen. Langsam begann es in ihr zu dämmern. Und doch, wie angewurzelt stand sie noch da. Konnte den Blick nicht abwenden von diesen zwei Gestalten, so fremdartig anders, so vertraut zugleich.
Und plötzlich dieses Rascheln hinter ihr. Wer war da? Der Gärtner? „Wen suchst du?“ hört sie ihn fragen. Hoffnung steigt in ihr auf. Der weiß bestimmt, was hier los ist, vielleicht hat er sogar den Leichnam von Jesus weggeschafft. „Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir bitte, wo du ihn hingelegt hast, dann hole ich ihn wieder.“
Es fing an zu dämmern, ein rotes Leuchten wurde in der Höhe sichtbar. Noch einmal schöpfte sie Hoffnung, dass sie ihren Herrn, wiederhaben könnte. Wenigstens den Leichnam, wenigstens den sollten sie ihr lassen. Ein ordentliches Begräbnis, noch einmal verabschieden, mehr wollte sie nicht.
Es fing an zu dämmern, ein rotes Leuchten wurde in der Höhe sichtbar.
Wieder einmal hat sie einen Termin beim Arbeitsamt. Die können doch eh nichts. Doch da ist ein neuer Sachbearbeiter. Er scheint so viel freundlicher. Er lächelt sie an: „Ich habe eine tolle Nachricht für sie! Wir haben da eine Stelle reinbekommen, die brauchen jemanden wie sie. Natürlich müssen sie sich noch bewerben, aber es schaut gut aus.“ 
Es fing an zu dämmern, ein rotes Leuchten wurde in der Höhe sichtbar.
Die junge Witwe, mit ihrem einjährigen Kind, sie findet auf einmal so viel Unterstützung. Das Landratsamt hat ein neues Programm, Omas zum Ausleihen sozusagen. Die Frau, die da zwei Mal die Woche kommt, Sie ist wie eine zweite Mutter. Nicht einfach nur für den Kleinen da, auch für sie, unterstützt sie, wo es geht, hört einfach zu. Da kommt ein bisschen Licht, ein bisschen Wärme in das Leben, der jungen Frau.
Es fing an zu dämmern, ein rotes Leuchten wurde in der Höhe sichtbar.
Plötzlich wird ein Brief unter der Türe durchgeschoben. Er ist vom Vermieter. „Oh Schreck, was will der jetzt?“ Doch auf einmal hört man die Last fast schon vom Herzen des selbstständigen Musikers fallen. Er liest den Brief: „Warum sollen nur die Mieter verzichten wegen Corona. Für die nächsten drei Monate, verzichte ich auf die Kaltmiete. Wir müssen doch zusammenstehen.“ Plötzlich fühlt sich der Raum heller und wärmer an. 
Es fing an zu dämmern, ein rotes Leuchten wurde in der Höhe sichtbar.
Das Tattoo-Studio kann seine Handschuhe und Schutzmasken gerade eh nicht nutzen. Es bringt das ganze Material ins Krankenhaus. Eine kleine Geste und doch bringt sie so viel Licht und Wärme rüber. 
Der junge Nachbar, der kaum „Hallo sagt“ er klopft zaghaft an der Türe. „Machen Sie nicht auf, ich bin ihr Nachbar von gegenüber. Wenn Sie irgendetwas brauchen legen Sie mir einfach einen Zettel vor die Türe. Ich geh dann gerne für Sie einkaufen. Sie sollten gerade besser drinbleiben.“ Der älteren Dame huscht ein Lächeln über das Gesicht. 
Die Mitarbeiter einer Hilfsorganisation machen sich auf den Weg. Einen LKW voll mit Material, Decken, Zelte, sauberes Wasser, Säcke voll Reis und vor allem ganz viele Gesten der Verbundenheit. Die Flüchtlinge, sie sind nicht vergessen.
Es fing an zu dämmern, ein rotes Leuchten wurde in der Höhe sichtbar.
Sie hatte ihn noch nicht einmal angeschaut. Sie konnte den Blick nicht heben, wagte nicht zu hoffen, dass dieser Fremde, dass der Gärtner ihr helfen könnte. Da sprach er wieder zu ihr: „Maria!“
Mehr musste sie nicht hören. Diese Stimme, sie war nicht fremd, sie hätte die Stimme aus tausenden heraus erkannt. Diese Wärme, die darin lag. Diese Hoffnung, von der er immer wieder gesprochen hatte. Sie spürte, wie auf einmal wieder Kraft durch sie hindurchströmte. Alle Verzweiflung fiel von ihr ab. Sie wagte auf einmal den Blick zu heben. Sah die Lichtstrahlen, die die Dunkelheit vertreiben.
„Maria!“ Mehr brauchte es nicht. Jesus rief sie beim Namen. Er rief sie heraus aus der Verzweiflung. Neues Leben schenkte er ihr. „Maria!“ mehr brauchte es nicht. Alle Hoffnung kehrte zurück. Alles Leben. Alles Vertrauen.
„Maria!“ Das war ihr Meister. „Rabbuni!“ platzte es aus ihr heraus. Maria konnte nicht mehr an sich halten. Wie unfassbar war das, er stand da vor ihr. Maria, sie strahlte mit der Morgensonne um die Wette. Jesus war zurück in ihrem Leben. 
Jesus, den sie sagen hörte: „Ich bin das Licht der Welt“, wurde zu ihrem Licht, indem er sie beim Namen rief. Mehr brauchte es nicht. „Maria!“ hörte sie diese vertraute Stimme, in der all ihre Hoffnung lag und wieder liegt.
Maria, verzweifle nicht, ich bin da. Maria, komm heraus aus der Dunkelheit, in mein Licht. Maria, ich lebe und du sollst auch leben.
Und so ließ sich Maria von Jesus rufen und sie war beflügelt von seiner Liebe, von seinem Leben, von seiner Herrlichkeit. So rannte sie im Licht des neuen Tages wieder zu den Jüngern und rief hinaus: „Ich habe den Herrn gesehen. Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“
Das Grab, es hat keine Macht mehr. Der Tod, er hat keine Macht mehr. Der Schmerz, er ist vorbei. Das Leiden der Welt, Jesus hat es besiegt. Er lebt und wie sollen auch leben. Leben in Ewigkeit.
Ja all diese Dunkelheiten der Welt, die menschliche Selbstsucht, die Stacheldrahtzäune um Länder, um Herzen, sie sind noch da. Die Todesanzeigen in der Zeitung, sie sind nicht einfach weg. Die Verzweiflung einer jungen Frau, die ihren Mann verloren hat, sie ist real. All das kann man nicht einfach weg reden. Es gehört zu dieser Welt. Doch Jesus lebt und wir sollen auch leben in Ewigkeit.
Er ruft auch jeden einzelnen von uns beim Namen. Deborah! Jörg! Luise! Jalil! Gaby! Günther! Ich sehe deine Verzweiflung. Ich sehe deine Leiden. Komm heraus aus deiner Dunkelheit, komm in mein Licht. Das Leid der Welt verschwindet nicht einfach, aber ich helfe dir es zu tragen. Ich bin bei dir. Der Weg ist frei. Komm einfach zu mir. Hören wir seine Stimme, diese vertraute, warme Stimme, so voller Liebe zu uns. Komm zu mir mein Kind. Bring mir deine Verzweiflung, bring mir deine Enttäuschung, bring mir deinen Schmerz. Ich verwandle es in Hoffnung, ich verwandle es in Vertrauen, ich verwandle es in Leben. 
So können auch wir beflügelt werden von seinem Licht, von seiner Wärme, von seinem Leben und mit Maria rufen:
Der Herr ist auferstanden,
Er ist wahrhaftig auferstanden.
Amen.

Lied "Jesus meine Hoffnung lebt"

Vers 1

Zu tief der Abgrund, der uns einst trennte,

zu hoch der Gipfel, der vor mir lag.

Voller Verzweiflung sah ich zum Himmel,

sprach deinen Namen in die Nacht.

Und in das Dunkel kam deine Güte,

zerriss die Schatten tief in mir.

Die Nacht bezwungen, der Sieg errungen:

Jesus, meine Hoffnung, lebt.

Vers 2

So unvorstellbar ist deine Gnade,

so unbegreiflich ist deine Gunst.

Der Herr der Zeiten verließ den Himmel,

nahm auf sich meine Scham und Schuld.

Das Kreuz bezeugt es: mir ist vergeben.

Der König selbst nennt mich sein Kind.

Er ist mein Retter und ich gehör ihm.

Jesus, meine Hoffnung, lebt.

Chorus

Halleluja, preist den, der mir Freiheit gab.

Halleluja, er besiegte Tod und Grab.

Alle Ketten sind gesprengt

von dem Gott, der Rettung bringt.

Jesus, meine Hoffnung, lebt.

Vers 3

Dann kam der Morgen so wie verheißen:

dein toter Körper ist neu erwacht.

Mit lauter Stimme hast du verkündet:

kein Grab hat nun Anspruch mehr auf mich.

Jesus, dein Sieg bleibt ewiglich.

Schluss

Jesus, meine Hoffnung, lebt.

Jesus, meine Hoffnung, lebt.

Fürbitten und Vaterunser

Großer lebendiger Gott, König der Könige!

In der ganzen Welt wird heute die frohe Botschaft verkündet:

Der Herr ist auferstanden!

Du hast Jesus Christus von den Toten auferweckt.

Dich ehren alle, die an ihn glauben.

Die Welt verachtete ihn bis in den Tod, du aber hast ihn zu Macht und Herrlichkeit erhoben.

Nun ist der Tod vom Sieg verschlungen. Danke für dieses mutmachende Wort.

Wir bitten dich heute für alle, die am Glauben irre werden, weil sie so viel Leid, Verfolgung, Ungerechtigkeit, Krieg und den Tod täglich erleben.

Zeige ihnen das Licht der Hoffnung durch den Auferstandenen.

Wir bitten dich für die ganze Gemeinschaft der Glaubenden, für die Christinnen und Christen aller Völker und Konfessionen, auch für uns, dass wir alle durch unser Leben ein sichtbares Zeugnis der Osterfreude geben.

Dank sei dir, dass du uns in Christus Hoffnung, ja, Sieg gegeben hast.

Herr wir hoffen auf dich und deine Gnade und rufen deshalb gemeinsam zu dir: 

Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

Segensbitte "Meine Hoffnung und meine Freude"

Meine Hoffnung und meine Freude  

Meine Stärke, mein Licht  

Christus meine Zuverischt  

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht  

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich,

der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.